Wer macht das nicht gern – einen gemütlichen Kneipenabend mit einem kleinen Quiz verbinden? Das ist, habe ich mir sagen lassen, besonders bei Iren, bei Rentnern und ganz besonders – man staune – bei irischen Rentnern beliebt.
Jedoch erfreut es sich auch bei uns wachsender Beliebtheit, was nicht zuletzt wohl auch an der Tatsache liegt, dass als attraktive Preise Alkohol und Gutscheine für Alkohol winken. So kommen sowohl Hirn als auch Leber auf ihre Kosten.
Jedoch ist die Konkurrenz hart. Denn trotz großer Koalition und Trendwende auf dem Arbeitsmarkt, sind die Zeiten alles andere als rosig, und ein Korn oder ein Eierlikörchen hie und da versprechen der gepeinigten Seele zumindest kurzfristig wohlige Wärme. So strömen denn allabendlich, ausgelaugt von Praktikum oder/und dem 26. außeruniversitären SoftSkills-Tuning-Engagement, die Ratefüchse in die kargen – „aber ziemlich gutes Preisleistungsverhältnis“ – Suffstuben. Nur wer sein Team breit genug aufstellt hat eine Chance. Man braucht also jemanden für Sport, für Musik, für Kultur, für Boulevard, für Biologie, für Geschichte, für Chemie, für Literatur,……..
Mitunter kann es da schon mal vorkommen, dass man jemanden gecastet hat, der sich zwar konkurrenzlos gut im Bereich griechische Mythologie auskennt, aber physisch einfach nicht die Voraussetzungen für das raue Klima einer Studentenkneipe mitbringt. Der Nichtraucher ist; zwar nicht militant aber schwer empfindlich.
So geschehen gestern, in meiner bevorzugten Discount-Kneipe www.cant-stop.de . Nach jeder Runde ist der arme Bengel mit Tränen in den Augen zur Tür gerannt, hat sie aufgerissen und keuchend nach Luft geschnappt, wie ein Karpfen auf Landgang. Nun war der November zwar der wärmste aller Zeiten, aber der Lufthauch, der uns da entgegenpfiff, mit einer samtigen Sommerbrise nun wirklich nicht zu vergleichen.
So bleibt mir denn nur der Hinweis an alle angehenden Saufquizzer, die Kneipenluft für „eine Zumutung“ halten – schnappt euch eine Flasche Klaren, haut euch aufs Sofa und guckt „Wer wird Millionär“. Da könnt ihr in Ruhe quizzen, wenns sein muss auch im tiefsten Winter spontan mal alle Fenster und Türen sperrangelweit aufreißen, und den Preis für eine richtige Antwort bestimmt ihr selbst.
Den Trostpreis für eine falsche übrigens auch…




Dezember 3, 2006 um 10:31
Danke für den Tip. Wer wird Millionär läuft schon – nur der Schnaps fehlt – man will ja einen klaren Kopf behalten..
Dezember 4, 2006 um 4:46
nice one dawg.
wirst ja richtig episch.
Februar 7, 2007 um 8:47
wir haben gewonnen!
März 22, 2007 um 3:24
Millitante Raucher hingegen sind ganz offensichtlich ein wenig menschenverachtend und flüchten mit ihrer eigenen Angst davor aufzuhören um sich selbst was gutes zu tun in eine Art „Jetzt aber richtig rauchen“ Kampagne die nur eines bringt: Noch mehr Leid.
Natürlich würde sich jeder Nichtraucher freuen wenn kein Mensch mehr das Gift inhalliert, dass von den Tabakkonzernen mit Chemie vollgepumpt wird um die Suchtempfänglichen Menschen daran zu binden. Das doch aber nur um den Menschen zu helfen. Hat mal einer der Raucher darüber nachgedacht, was es dem Raucher für einen Vorteil bringt wenn keiner mehr raucht? 2 Dinge sind klar. Lungenkrebsrisiko durch Passivrauchen sinkt und man stinkt nicht mehr wenn man in eine Bar geht. Aber selbst das kann doch unmöglich Ziel eines Menschen sein? Oder liege ich da falsch? Will ein Raucher wirklich absichtlich stinken? Kaum zu glauben.
So und gibts noch nen Vorteil den sich ein Nichtraucher erhoffen kann? NEIN, es gibt keinen. Das alleine sollte doch schonmal jedem Raucher klarmachen, dass er es nicht böse meint. Wieso also angegriffen fühlen? Ist das Ego eines Rauchers der sowieso ständig stinkt so weit angegriffen, dass er auf nen kleinen Nichtraucher so schlecht zu sprechen ist?
Hört auf zu Rauchen um die Welt endlich mal klar zu sehen. Es wird euch guttun. Jeder Raucher, den ich kenne, und der aufgehört hat zu rauchen sagt, dass es das beste ist was er hätte machen können. Endlich von dieser lästigen Sucht wegzukommen. Ihr schafft das. Und lasst euch vom Blatt der Blöden „BILD“ nicht ständig einreden, dass es sowieso kaum wer schafft. Das ist eine Lüge auf die tagtäglich Menschen drauf reinfallen!